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NEWS Mittwoch, 25.07.2012

Ein Beispiel für den Minister

Von Uwe Jordan, Sächsische Zeitung

Der Hoyerswerdaer Energielösungs-Spezialist YADOS stellte Sachsens Wirtschafts-Chef Sven Morlok gestern seine Großbaustelle vor. Zwischen Genehmigung und Bau-Ende liegt nur ein knappes Jahr.

 
Sachsens Wirtschaftsminister Sven Morlok zu Gast bei YADOS
Foto: YADOS GmbH - Sachsens Wirtschaftsminister Sven Morlok zu Gast bei YADOS
 

Absolut saubere Arbeit.“ Planer Thomas Gröbe ist beeindruckt davon, wie das von seinem Büro Geschaffene sich vom Papier in Hochbau wandelt. Nicht nur Gröbe ist beeindruckt. Am meisten ist es wohl Sachsens Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP), der gestern die YADOS-Baustelle im Gewerbegebiet Nardt besichtigte: Gerade einmal ein Jahr soll/ wird es von der Baugenehmigung bis zum Einzug dauern. Bis der Energieanlagen- und -lösungs-Spezialist YADOS seinen alten Firmensitz im Hoyerswerdaer Industriegelände verlässt und dann im Gewerbegebiet Nardt „intelligente Produkte für effiziente Energieanwendungen“ produziert; Fernwärmestationen und Blockheizkraftwerke, die dank eines klugen Partnerverbundes mittlerweile europaweit begehrt sind.

Kleiner Kreislauf des Geldes

Anerkennung aber gibt es an diesem Tage nicht nur aus ministeriellem Munde und seitens der Stadtverwaltung in persona Oberbürgermeister Stefan Skora (CDU) und Thomas Delling (SPD) an YADOS; das Unternehmen selber verteilt freizügig Lob. An die Stadtverwaltung ob der jederzeitigen raschen Unterstützung; vor allem aber an die Bauleute, speziell an die Goldbeck Ost GmbH. Im April 2012 begann der eigentliche Bau, im Dezember 2012 soll er nicht nur beendet sein, sondern ein gutes Stück „neuer“ YADOS-Kernkompetenz hier zu finden sein. Trotz der nicht immer gerade bau-freundlichen Witterung, so YADOS-Einkaufsleiter Olaf Besser, liege alles im Terminplan. Zum größten Teil sind es regionale Firmen, die hier am Bau Lohn und Brot finden, wie Besser ausdrücklich betont – bis hin zum Catering des gestrigen Tages, dem Lautaer „Kochtopf“-Service.

Statt eines Richtfestes

Der hatte gut zu tun; denn der Ministerbesuch war, bei aller Hochachtung, ein willkommenes Überdrauf zu einer ohnehin geplanten Sache. „Statt eines Richtfestes, bei dem ein guter Teil der Gewerke schon nicht mehr vor Ort sein wird, weil sie ihre Aufgaben erledigt haben, wollten wir jetzt als Dankeschön eine Art großes «Baustellenfrühstück» mit Pressegespräch ausrichten. Dann kam die Anfrage von Minister Morlok – und da sich beide Termine ideal miteinander verbinden ließen, hatten wir doppelten Anlass zu diesem Treffen.“

Ehe es ans kalte Buffet ging, war bei einem Baustellenrundgang und einem Fachgespräch im Trailer des historischen YADOS-Chevrolet-Trucks Gelegenheit, die „Auftragslage, den Standort Hoyerswerda und Zukunftsaussichten“ zu diskutieren, wie es bei Minister Morlok in einem Resümee hieß. In Hoyerswerda dürfte er gesehen haben, was möglich ist, wenn Politik und Wirtschaft nicht nur an einem Strang, sondern auch am selben Ende desselben ziehen. Vielleicht macht dieses Beispiel ja Schule. Auch in Dresden – für die Provinz.

Videoquelle: www.youtube.com/user/LausitzZeitgeschehen


 
 
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