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NEWS Freitag, 10.02.2012

Werben um Facharbeiternachwuchs funktioniert nicht nur über das Geld allein

 

Lautaer Mittelschüler zu Gast bei Yados. Vielleicht fand mancher da den künftigen Lehrbetrieb.

Längst warnen Analytiker davor, dass Sachsens Lehrstellenmangel sich umkehren wird in eine existenzielle Suche der Unternehmen nach (gutem!) Facharbeiternachwuchs. Bestens beraten sind daher Firmen, die schon jetzt der zu erwartenden Entwicklung gegensteuern. Eines dieser strategisch aufgestellten Unternehmen ist die Hoyerswerdaer YadosGmbH, europaweit agierender Planer, Hersteller, Lieferant und Monteur von intelligenten Energie-Lösungen, insbesondere von Blockheizkraftwerken der Dimensionen Eigenheim bis Vergnügungspark; ja, sogar Kommune. Yados, derzeit ansässig im Hoyerswerdaer Industriegebiet (Straße E), trägt sich mit Erweiterungs-plänen nicht erst seit heute; richtet daher seine Personalplanung dementsprechend aus.

Dieser Tage waren Schüler der Klasse 8c der Mittelschule Lauta zu Gast bei Yados. Sie machten sich mit beruflichen Tätigkeiten bekannt und bekamen erste Anforderungen an Lehrlinge aufgezeigt. Nicht allein theoretisch oder wunschdenken-verhaftet (wie bei „modernen“ Berufswünschen à la Animateur oder Webdesigner), sondern lebendig-anschaulich. Denn, so Olaf Besser von der Yados-Geschäftsleitung, bei solch einem Projekttag „soll den Schülern in der Praxis dargelegt werden, welche Ausbildungsberufe benötigt werden und wie diese in der Anwendung aussehen.“

Viele Firmen haben in den letzten Jahren Fördermittel vom Land Sachsen erhalten. Bedingung: Lehrlinge ausbilden! Doch die sich rasant ändernde Altersstruktur Sachsens löst nun einen heftigen Kampf vieler Firmen um zukünftige Lehrlinge aus – und wer es nicht schafft, genügend Lehrlinge auszubilden, muss unter Umständen Fördermittel zurückzahlen ... Yados hat längst die Zeichen der Zeit erkannt: Nichts liegt näher, als künftig benötigte Fachkräfte selbst auszubilden!

Praktika und Ferienarbeit

„Dabei stehen nicht nur wir als mittelständisches Unternehmen meist im Wettbewerb mit den großen Konzernen wie Vattenfall oder Infineon.“ Da mit dort gezahlten Lehrlingsentgelten und Gehältern nicht mitgehalten werden könne, müsse man sich anderweitig ins Blickfeld potentieller Lehrlinge rücken– indem man sich als Unternehmen vorstellt, das Interesse der Jugendlichen am Unternehmen und am benötigten Berufsbild zu wecken. Mit besagten Projekttagen und konkreten Offerten: „Yados hat den Jugendlichen angeboten, sich auch während Praktika oder Arbeit in den Ferien in speziellen Berufen auszuprobieren und für sich die richtige Berufswahl zu finden.“
Quelle (Artikel): Sächsische Zeitung (JJ)
Fotos: YADOS

 

 
 
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