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NEWS Montag, 09.07.2012

Fernwärme bleibt, Fernkälte kommt – und Alternativen sind möglich

 

YADOS zu Gast beim LebensRäume-Fest in Hoyerswerda
Quelle: sz-online/Sächsische Zeitung
Von
Uwe Jordan

Ausblicke in Hoyerswerdas energetische Zukunft.

Beim LebensRäume-Fest zu Gast war auch das Energie-Lösungs-Haus Yados. Dessen Einkaufs-Leiter Olaf Besser, der Geschäftsführer der Versorgungsbetriebe Hoyerswerda (VBH), Steffen Grigas, und der Vorstandsvorsitzende der LebensRäumee.G., Axel Fietzek, sinnierten bei einer Podiumsdiskussion über die innerstädtische Energieversorgung Hoyerswerdas, nachdem es zuletzt dazu scheinbar Differenzen zwischen VBH und Yados gegeben hatte, ausgelöst durch Medienberichte über eine Yados-Studie und eine Schlagzeile des Inhalts, die Fernwärme habe wohl ausgedient. Rasch wurde jedoch deutlich, dass das in Kernstadtbereichen mitnichten so ist. „Auch wir wollen die Fernwärme nicht «totmachen»“, betonte Besser. Freilich dürfe über alternative Lösungen in noch unerschlossenen Gebieten nachgedacht werden.
Dazu diene die Studie, „und es ist ja noch gar nicht ’raus, dass an deren Ende steht: «Macht alles dezentral!»“ Im übrigen hätte sich Yados selber für seinen Firmenneubau im Gewerbegebiet Nardt die VBH als Energieversorger gewählt. Des Preises halber, freilich, aber auch, um ein Zeichen in der Region zu setzen.
 

Besser, Grigas und Fietzek waren sich einig, die Studie, sobald fertig, gemeinsam lesen zu wollen. Generell, so Fietzek, sehe er als Vertreter eines Hoyerswerdaer Großvermieters darauf, dass die gelieferte Energie vier Kriterien erfülle: Zuverlässig. Preiswert. Guter Service („wenig Arbeit für uns“). Möglichst lokale Wertschöpfung: von einheimischen Unternehmen, „deren Beschäftigte unsere Mieter sein könnten.“ Der von Besser angesprochene „kleine Kreislauf des Geldes“. Am Rande: LebensRäume-Wohnraum benötigt pro Jahr je Quadratmeter 88kWh Energie. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 150. Hoyerswerda ist also bereits recht gut aufgestellt.

Steffen Grigas hob die Vorzüge der Fernwärme hervor, bekräftigte aber, in Sachen Energie sei es fatal, „nur auf ein Pferd allein zu setzen.“ Darum unterstütze er die Suche nach Alternativen, sei jedoch gegen einen „grünen Kahlschlag“ zu Lasten der Bürger. Interessanter Ausblick angesichts des Klimawandels: Vielleicht müsse man nicht nur über Fernwärme, sondern auch über Fernkälte nachdenken ...

Quelle: sz-online/Sächsische Zeitung | Uwe Jordan

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